Internationale Workcamps

 

Was ist ein Workcamp?

Ein internationales Workcamp bietet die Möglichkeit, zusammen mit anderen Teilnehmern aus aller Welt ehrenamtlich an einem Projekt zu arbeiten. Dies geschieht in Kooperation mit einer lokalen Vereinigung. Meist handelt es sich um soziale, kulturelle, architektonische oder archäologische Projekte.

Welche Aufgaben übernimmt man?

Es kann die unterschiedlichsten Aufgaben beinhalten, die häufig körperlich ziemlich anstrengend sind: Kinderanimation, Umweltschutz, Aufbau eines Gebäudes, Landschaftsgestaltung.

Welches ist die Dauer eines Workcamps?

2-4 Wochen.

Wie gestalten sich die Arbeitszeiten?

Bei den meisten Workcamps arbeitet man täglich 5-6 Stunden, das heißt 25-30 Stunden pro Wochen. Je nach Projekt kann die Arbeitszeit aber auch variieren.

Wann kann man ein Workcamp machen?

Während des ganzen Jahres, wobei ein Großteil solcher Workcamps zwischen Juni und September stattfindet.

Welches Alter muss man haben?

Die Workcamps sind ab 18 Jahren zugänglich, unter bestimmten Voraussetzungen werden für manche Workcamps auch  Jugendliche ab 16 akzeptiert.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Organisationen fragen häufig einen Jahresbeitrag und einen Einschreibegebühr für die Vermittlung. Die Kosten sind abhängig vom Bestimmungsland. Die Reisekosten sind immer zu Lasten der Freiwilligen.

In welcher Sprache wird kommuniziert?

Die gemeinsame Referenzsprache ist meistens Englisch und manchmal auch die Landessprache.

Wie sieht die Vorbereitung aus?

Es wird meistens nach keiner Qualifikation oder Ausbildung gefragt, alleine die Motivation ist ausschlaggebend und sehr entscheidend. Viele Organisationen bieten Vorbereitungskurse an, die sehr nützlich sein können und deren Teilnahme oft Pflicht sind um überhaupt an einem internationalen Workcamp teilnehmen zu können.

Hier einige Aussagen von anderen Freiwilligen

«Das Worcamp hat es mir ermöglicht zu entdecken, hat mir Lust gegeben unsere Welt zu erkunden und Land und Leute besser zu verstehen. Es war eine große Freude andere Freiwillige kennen zu lernen, die gemeinsam mit mir an einem Strang zogen um ein wenig für das "Besser Leben", sowohl im Süden als auch im Norden, zu tun.»

Janine Geûens, Togo, 2005

«Ich danke der Organisation, die es mir ermöglicht hat, diese außergewöhnliche Erfahrung leben zu können.»

Rémi Dekoninck, Népal, 2006

Ein Beispiel eines Workcamps

In Ecuador kannst du an einem Wokcamp teilnehmen, das zum Ziel hat der Landbevölkerung beizubringen, die natürlichen Ressourcen adäquat zu nutzen und das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben gleichzeitig zu verbessern. Hierfür wirst du helfen Gemüse in Schulen anzupflanzen, Gewächshäuser wieder aufzubauen und zu unterhalten, Schulmaterial für Englisch- und Umweltkurse zu organisieren, …

Teilnahmegebühr : 210US$ für 3 Wochen;

Basiskenntnisse in Spanisch sind Voraussetzung.

Die Unterbringung erfolgt  in einfachsten Verhältnissen.

(Projekt von SCI  - Service Civile International)

Kontaktadressen von Organisationen, die Workcamps anbieten :

Weitere Informationen und Links zu kurzen Projekten im Ausland und Workcamps findet ihr hier.

 

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