Schulden

Gefahren für Jugendliche
In der Deutschsprachigen Gemeinschaft verschulden sich immer mehr Jugendliche. Ihnen können vorbeugend einige Tipps mit auf den Weg gegeben werden, wie sie verantwortungsvoll mit Geld umgehen. Wer Hilfe bei der Entschuldigung braucht, findet auch in der DG Ansprechpartner.

Kinder und Jugendliche verfügen heutzutage über eine Menge Geld. In Deutschland haben 2005 die sechs bis zwölfjährigen Kinder rund 1,5 Milliarden Euro ausgegeben. Bei den Jugendlichen betrug die Summe 5,1 Milliarden Euro, so eine Studie des Global Policy Forums (GPF). Das meiste Geld geben sie für PC-Spiele, Mode, Ausgehen und ihr Handy aus. Wer den neuesten Trends nicht folgt wird schnell zum Außenseiter.

Wie viel Taschengeld braucht ein Jugendlicher?
Eine pauschale Summe, die Eltern ihren Kindern zahlen sollen, gibt es nicht. Der wöchentliche oder monatliche Betrag soll auf das Alter und das Umfeld des Jugendlichen angepasst sein. In einem Eltern-Kind-Gespräch soll dieser gemeinsam festgelegt werden. Je älter der Jugendliche, umso größer sollten auch die Zahlungsabstände sein, zum Beispiel monatlich. So kann der Umgang mit dem Geld geübt werden.
Wichtig:
  • Die Summe sollte nicht von dem guten Benehmen des Jugendlichen abhängen, denn Geld ist kein Instrument der Erziehung.
  • Größere Geldgeschenke sollten in der Familie besprochen und auf ein Sparkonto des Jugendlichen überwiesen werden.
  • Hat der Jugendliche sein Geld verbraucht, ist es wichtig kein Zusatzgeld zu geben. Der Jugendliche soll lernen, mit dem Taschengeld auszukommen.


Schuldenfalle Internet
Im World Wide Web lauern viele Gefahren und Fallen. Wer sich Klingeltöne fürs Handy oder Musik für den PC runterladen möchte, sollte die Nutzungsbedingungen vorher genau lesen. Auch scheinbar kostenlose Angebote wie zum Beispiel IQ-Tests oder Ahnenforschungen sollten nicht ohne Überprüfung der Kosten gemacht werden. So können die gut versteckten Gebühren entdeckt und vermieden werden.

Was tun wenn die Falle zugeschnappt hat?
Es gibt Organisationen, die jedem in einer solche Situation zur Seite stehen und unterstützen. Dafür sind einige Öffentliche Sozialhilfezentren (ÖSHZ) und die Verbraucherschutzzentrale (VSZ) zuständig. Niemand muss in einem solchen Fall alleine zurecht kommen.
Allerdings können Minderjährige zu keinen Zahlungen verpflichtet werden, da sie in eine Falle getappt sind und die anfallenden Kosten nicht klar aufgezeigt wurden. Volljährige können dem Anbieter der Seite in einem Schreiben erklären, dass die Kosten nicht zu erkennen waren und sie somit auch nichts zahlen werden. Es ist wichtig sich nicht einschüchtern zu lassen, denn wenn eine Seite versteckte Kosten enthält, kann man nicht zu der Zahlung gezwungen werden. In Belgien gibt es ein Widerrufsrecht von 7 und in Deutschland von 14 Tagen. Aber auch nach Ablauf der Frist kann dagegen etwas getan werden.

Anlaufstellen in der DG:

ÖSHZ Amel
An de Bareer 13/P/1
4770 Amel
Tel.: 080/348 137
berthold.wirtz@amel.be
          ÖSHZ Büllingen
Hauptstraße 16
4760 Büllingen
Tel.: 080/640 023
oshz@buellingen.be
          ÖSHZ Bütgenbach
Zum Brand 40
4750 Bütgenbach
Tel.: 080/440 091
oshz@butgenbach.be
         
ÖSHZ Burg-Reuland
Reuland-Ortschaft 112
4790 Burg-Reuland
Tel.: 080/329 007
anne.donis@publinik.be
  ÖSHZ Eupen
Limburger Weg 5
4700 Eupen
Tel.: 087/638 950
info@oshz-eupen.be
  ÖSHZ Kelmis
Kirchstraße 27a
4720 Kelmis
Tel.: 087/639 967
rene.steinbeck@kelmis.be
         
ÖSHZ Lontzen
Kirchstraße 36
4710 Lontzen
Tel.: 087/898 040
michael.wenzel@lontzen.be
     ÖSHZ Raeren
Burgstraße 42
4730 Raeren
Tel.: 087/858 951
oshz@raeren.be
  ÖSHZ St. Vith
Wiesenbach 5
4780 St. Vith
Tel.: 080/282 030
oshz.sanktvith@publilink.be

 

Verbraucherschutzzentrale
Neustraße 119
4700 Eupen
Tel. 087/59 18 50
http://www.vsz.be
verbraucherrecht@vsz.be

       
         
         
 

Warst du schon mal im JIZ oder im INFOTREFF?



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