Wasserpfeife / Shisha


Der Ursprung der Wasserpfeife ist vermutlich in Indien zu finden. Zur Zeit wird sie in Europa immer beliebter, vor allem bei den Jugendlichen. Meistens wird eine Shisha in einer Gruppe geraucht. Sie trägt zum Chillen und dem gemütlichen Beisammensein bei.

Wie funktioniert eine Shisha?
Benötigt wird spezieller Tabak. Dieser ist klebrig und teigartig und deutlich feuchter als Zigarettentabak. Es gibt ihn in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Apfel, Kokos, Vanille, u.v.m. Der Tabak wird in einen Tonkopf gefüllt, der mit Alufolie verschlossen wird. Durch das Ziehen am Mundstück gelangt der Rauch durch die Säule in den Behälter mit Wasser und anschließend durch den Schlauch in Mund und Lunge.

Ist Shisha-Rauchen gefährlich?
Oft hört man, dass das Rauchen einer Shisha weniger gefährlich sei, als das einer Zigarette. Aber das ist ein weit verbreiteter Irrtum!
Geraucht werden meistens Fruchttabake. Der süße Geschmack überdeckt den unangenehmen Tabakgeschmack (ähnliches Prinzip wie bei Alkopops). Dadurch, dass der Rauch im Wasser abgekühlt wird, entsteht kein so starkes Kratzen im Hals und der Qualm kann
problemlos tief in die Lunge eingezogen werden. Das Rauchen
einer Shisha dauert wesentlich länger als das einer Zigarette und so gelangen auch mehr Schadstoffe wie z.B. Teer, Nikotin, Kohlenmonoxid,... in den Körper.

Achtung:
  • Das Wasser reinigt den Qualm nicht!
  • Nikotin macht süchtig!

Was können die gesundheitlichen Folgen sein?
Ähnlich wie beim Zigarettenrauchen, können die Folgen Krebs in der Lunge, der Mundhöhle oder an den Lippen sein. Die Lungenfunktion wird verringert und das Risiko der Herzerkrankungen steigt. Zudem wird durch das gemeinsame Benutzen der Pfeife und des Mundstückes, Speichel übertragen, was zu weiteren Erkrankungen wie z.B. Herpes führen kann. Es kann auch Folgen für das ungeborene Kind haben, wenn eine schwangere Frau Shisha raucht und man sollte auch bedenken, dass der Qualm die Leute im Umfeld schädigt.

Was sagt das Gesetz?
In Belgien gibt es keine besondere Regelung bezüglich des Rauchens von Wasserpfeifen. Da der Tabak auch Nikotin enthält, fällt dies unter die Gesetzgebung des Rauchens. Es ist also verboten Jugendlichen unter 16 Jahre diese Produkte zu verkaufen.


Weitere Infos:

 Deutsches Krebsforschungszentrum                                                                                                     

  Drugcom.de ist ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 Bundesinstituts für Risikobewertung

 
Quellen:

 

Aktualisiert 09/2016

 

In diesem Schuljahr bin ich...







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