Was es sonst noch so gibt...

Natürliche Familienplanung
Diese Methode benutzten Paare, um die fruchtbaren Tage im Zyklus der Frau zu ermitteln, um entweder herauszufinden, wann sie Geschlechtsverkehr haben sollen, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen oder um die Tage zu bestimmen, an denen verhütet werden sollte.

Die Methode basiert auf der Beobachtung des Zyklus und der Ermittlung der fruchtbaren Tage der Frau durch das tägliche Messen der Aufwachtemperatur, der Beobachtung des Zervixschleims und des Muttermundes. Die Interpretation der Ergebnisse muss erlernt werden.

Diese Methode erfordert viel Disziplin und einen partnerschaftlichen Umgang mit Verhütung. Sie ist eher geeignet für Frauen, die einen geregelten Lebensrythmus haben und in einer stabilen Partnerschaft leben, in der der Partner mitverantwortlich ist. Für junge Mädchen ist die natürliche Familienplanung nicht geeignet, da die Zyklen häufig noch sehr unregelmäßig sind.

Die natürliche Familienplanung bietet keinen Schutz vor AIDS und vor anderen Geschlechtskrankheiten.

Keine Verhütungsmethoden sind:
  • Koitus interruptus (Rückzieher)
    Koitus interruptus heißt, dass der Junge kurz vor dem Samenerguss seinen Penis aus der Scheide heraus zieht. Allerdings können schon vor dem Samenerguss Spermien aus dem Penis in die Scheide gelangen. Außerdem passiert es häufig, dass der Junge zu erregt ist, um seinen Penis rechtzeitig zurück zu ziehen. Deshalb ist der „Rückzieher“ absolut KEINE Verhütungsmethode.
  • Technische Hilfsmittel zur Eisprungberechnung (Computer; Urintest)
    Sowohl verschiedene Kleincomputer, als auch der Urintest sind Hilfsmittel zur Errechnung der fruchtbaren Tage, bzw. des bevorstehenden Eisprungs.
    Für alle diese Hilfsmittel gilt, dass sie für sich allein keine Verhütungsmethoden sind, da die Bestimmung der fruchtbaren Tage vor dem Eisprung zu ungenau ist.
  • Knaus Ogino (Kalendermethode)
    Diese Methode wird auch Kalendermethode genannt. Bei der Knaus-Ogino-Methode trägt das Mädchen oder die Frau den Zeitpunkt ihrer Regel in einen Kalender ein und kann somit ihre unfruchtbaren Tage ausrechnen. Sie ist aber viel zu unsicher und deshalb als Verhütungsmittel nicht geeignet.
  • Pille danach
    Die Pille danach ist nur für den Notfall nach einer Verhütungspanne und nicht als regelmäßig anzuwendendes Verhütungsmittel vorgesehen.

 

 

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