Die Chlamydien-Infektion

Eine Ansteckung mit Chlamydien (ausgesprochen Klamüdi-en) ist die häufigste sexuell übertragbare Erkrankung durch Bakterien. Viele Menschen sind infiziert, ohne es zu bemerken. Die Chlamydien-Infektion löst nämlich nur leichte oder kaum bemerkbare Beschwerden aus, die (wenn überhaupt) erst ein bis sechs Wochen nach der Ansteckung auftreten. Oft verschwinden die Symptome auch wieder ohne Behandlung. Doch die Infektion bleibt und die Person ist weiterhin ansteckend!

Mögliche Symptome
  • Brennen beim Wasserlassen und/oder schleimig-eitriger Ausfluss.
  • Unklare Schmerzen im Unterleib.
  • Schmerzen beim Sex und unterschiedliche Formen von Blutungsstörungen.
  • Brennen beim Wasserlassen und/oder schleimig-eitriger Ausfluss.
  • Nach oraler Übertragung können Halsschmerzen und nach analer Übertragung Ausfluss aus dem Darm auftreten.

Mögliche Folgen

  • Entzündungen, Verklebungen und Vernarbungen der inneren Geschlechtsorgane z.B. der Eileiter, die zu Unfruchtbarkeit führen können. Bei der Geburt kann das Baby ebenfalls angesteckt werden und ernste Lungen- und Augenerkrankungen können die Folge sein.
  • Vor allem Harnröhrenentzündung, aber auch Entzündungen der Nebenhoden und der Prostata, welche die Fruchtbarkeit gefährden.
  • Eine Chlamydien-Infektion erhöht das Risiko einer Ansteckung mit HIV um das 3- bis 5-fache.

Schutz vor Ansteckung
Eine Ansteckung mit Chlamydien erfolgt am häufigsten durch ungeschützten Vaginal-, Oral- oder Analsex. Deshalb vermindert die Benutzung von Kondomen das Risiko einer Ansteckung deutlich!

Behandlung
Eine Infektion kann durch eine Abstrich- oder Urinuntersuchung schnell festgestellt werden. Meistens wird die Infektion mit einer einmaligen hohen Dosis Antibiotika behandelt.

Wichtig ist:
Während der Behandlung kein ungeschützter Sex! Den Partner unbedingt behandeln lassen!

 

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