Der Vaginalring

Der Vaginalring ist eine Alternative zur Pille. Der Ring enthält Östrogen und Gestagen, die er in gleichmäßigen Mengen ausstößt, sobald der Ring in die Scheide eingeführt wird und dort für 3 Wochen liegen bleibt.

Nach drei Wochen wird der Ring am gleichen Wochentag und zur selben Uhrzeit, an dem er eingeführt wurde, entfernt. Also wenn er zum Beispiel an einem Freitagabend um 22 Uhr eingeführt wurde, sollte er auch 3 Wochen später am Freitag um 22 Uhr entfernt werden. Daraufhin folgt eine „ringfreie“ Woche, in der auch die Menstruation einsetzt (der Empfängnisschutz ist aber auch in der ringfreien Woche gewährleistet.) Nach der ringfreien Woche wird ein neuer Ring wieder zur gleichen Uhrzeit (im Beispiel wieder am Freitag um 22 Uhr) eingeführt.

Wirkung und Zuverlässigkeit
Die Wirksamkeit des Rings ist mit der Wirksamkeit der Pille zu vergleichen. Die Hormone gelangen über die Vaginalschleimhaut in die Blutlaufbahn und verhindern den Eisprung. Zudem verändern die Hormone die Schleimkonsistenz im Gebärmutterhals, um ein Eindringen der Spermien zu verhindern.

Vorteile
Die Frau muss sich während drei Wochen keine Gedanken um die Verhütung machen und da die Hormone nicht mehr über den Magen in den Körper gelangen, beinträchtigen Magenverstimmungen, Erbrechen oder Durchfall den Empfängnisschutz nicht.

Nachteile und Risiken
Die häufigsten Nebenwirkungen des Rings sind Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen und Ausfluss aus der Scheide. Auch Akne, Stimmungsschwankungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Brustspannen und –schmerzen und schmerzhafte Regelblutungen wurden beobachtet.

Der Vaginalring schützt weder vor AIDS noch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
 

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