Das Verhütungspflaster

Das Pflaster ist wie der Vaginalring eine Alternative zur Pille. Es kann auf den Bauch, den Po, der Außenseite der Oberarme, sowie am gesamten Oberkörper (außer im Brustbereich) aufgeklebt werden. Es ist hautfarben und ungefähr 5 auf 5 cm groß.

Es werden 3 Pflaster pro Zyklus gebraucht. Das Pflaster muss jede Woche durch ein neues ersetzt werden und immer am selben Tag gewechselt werden. Nach diesen 3 Wochen folgt eine „pflasterfreie Woche, in der die Monatsblutung einsetzt. In diesen 7 Tagen ist der Empfängnisschutz gewährleistet.

Wirkung und Zuverlässigkeit
Das Pflaster wird als sicheres Verhütungsmittel eingestuft. Das Wirkprinzip des Pflasters ist mit dem anderer hormoneller Verhütungsmittel, wie z.B. der Pille, zu vergleichen. Das Pflaster hat bei Studien in den unterschiedlichsten Situationen (Sauna, Schwimmbad, Sport etc.) eine gute Haftfähigkeit bewiesen. An der Stelle, an der das Pflaster angebracht wird, sollte jedoch auf Lotionen, Cremes, Ölen oder anderen Kosmetika verzichtet werden.

Das Verhütungspflaster schützt, wie fast alle anderen Verhütungsmittel, weder vor AIDS noch vor anderen Geschlechtskrankheiten.

Vorteile
Das Pflaster ist bequem und sehr leicht anwendbar. Es hat zum Vorteil, dass die Anwenderin nicht täglich an die Verhütung denken muss, denn das Pflaster wird nur 1 Mal pro Woche gewechselt. Da die Hormone über die Haut und nicht über den Magen-Darm-Trakt ins Blut gelangen, beeinträchtigen Durchfall und Erbrechen die Schutzwirkung nicht.

Nachteile
Wie bei allen hormonellen Verhütungsmitteln kann es anfangs zu unregelmäßigen Blutungen kommen. Häufige Nebenwirkungen sind unter anderem Brustspannen, Kopfschmerzen, Reaktionen an dem Haftort des Pflasters und Übelkeit.

Genau wie bei der Pille ist das Thromboserisiko bei der Anwendung des Verhütungspflasters erhöht. Deshalb sollte auf jeden Fall die persönliche Situation mit einem Arzt besprochen werden.
 

In diesem Schuljahr bin ich...







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